Kaffee lässt Cholesterin ansteigen


Auf die Brühmethode kommt’s an
Kaffee lässt Cholesterin ansteigen
Brastock/shutterstock.com

Wer mit seinen Cholesterinwerten kämpft, sollte sich beim Kaffee zurückhalten – und sich bewusst für eine Zubereitungsmethode entscheiden. Denn es macht durchaus einen Unterschied, ob man einen Espresso, French Press oder Filterkaffee genießt.

Cafestol und Kahweol

Kaffeetrinken kann das Cholesterin im Blut erhöhen, das ist schon länger bekannt. Verantwortlich dafür sind die Inhaltsstoffe Cafestol und Kahweol. Diese beiden Diterpene aus der Kaffeefrucht hemmen Enzyme, die in der Leber für den Abbau von Cholesterin erforderlich sind.

Wie stark sich der cholesterinsteigernde Effekt auswirkt, hängt offenbar von der Brühmethode ab – und wer den Trunk zu sich nimmt. Das hat eine norwegische Studie mithilfe von über 21.000 Kaffeetrinker*innen herausgefunden. Diejenigen, die täglich drei bis fünf Tassen Espresso tranken, hatten signifikant höhere Gesamtcholesterinwerte im Blut als die Espresso-freien Teilnehmer*innen. Bei Frauen betrug der Unterschied 0,09 mmol/l, bei Männern 0,16 mmol/l.

French Press wirkt am stärksten Der Genuss von Kaffee aus der Presstempelkanne („French Press“) schlug mit einer noch höheren Cholesterinsteigerung zu Buche. Sechs oder mehr Tassen täglich steigerten die Blutspiegel um durchschnittlich 0,3 mmol/l (Frauen) und 0,23 mmol/l (Männer).

Filterkaffee hatte dagegen nur bei Frauen einen Einfluss auf die Cholesterinwerte. Mehr als sechs Tassen ließen den Blutspiegel um durchschnittlich 0,11 mmol/l ansteigen. Für Männer wurde kein Zusammenhang mit einer Cholesterinerhöhung und Filterkaffeekonsum nachgewiesen.Die Forscher*innen untersuchten auch die Auswirkungen von löslichem Kaffee auf das Cholesterin. Hier war zwar ein Trend, aber kein deutlicher Zusammenhang erkennbar.

Quelle: BMJ open heart

Wir sind zertifiziert

TÜV zertifiziert nach
DIN EN ISO 9001

News

Blut spenden hilft allen

Frau sitzt in einem Sessel und spendet Blut.

Mangelware Blut

Ob bei einer Operation, bei Geburtskomplikationen oder einem schweren Unfall -Bluttransfusionen können Leben retten. Damit genügend davon zur Verfügung steht, müssen Gesunde Blut spenden. Doch wer ist dafür geeignet, und was muss man darüber wissen?   mehr

Schlaf: Nicht zu kurz und nicht zu lang
Schlaf: Nicht zu kurz und nicht zu lang

Die Mitte macht´s

Viel hilft viel? Das gilt offenbar nicht beim Thema Schlaf. Denn nicht nur zu wenig Schlaf scheint Menschen schneller altern zu lassen. Das gleiche gilt wohl auch für zu viel Schlaf.   mehr

Hitze bedroht Gehirn und Nerven
Hitze bedroht Gehirn und Nerven

Von Schlaganfall bis Delir

Sommerliche Wärme wird von vielen Menschen als angenehm empfunden. Doch anhaltende Hitze und tropische Nächte können ernsthafte gesundheitliche Folgen haben – insbesondere für das Gehirn.   mehr

Wie viel Schreien ist normal?
Wie viel Schreien ist normal?

Quälende Säuglingskoliken

Viele Eltern kennen die Situation: Das Baby ist satt, frisch gewickelt und gesund – und schreit trotzdem über Stunden. Gerade in den ersten Lebensmonaten können sogenannte Säuglingskoliken Familien an ihre Belastungsgrenzen bringen. Was ist normal und wann muss das Schreien abgeklärt werden?   mehr

Augentropfen: 10 häufige Fehler
Eine Frau gibt Augentropfen ins Auge sein - sie versucht dabei, das Auge nicht zu berühren, um eine Verkeimung zu verhindern.

Was schief gehen kann

Ob bei einer Bindehautentzündung, Verletzungen des Auges oder einem hohen Augendruck: Augentropfen werden in vielen Fällen verordnet. Bei der Anwendung sollte man aber einige Fehlerquellen vermeiden.   mehr

Alle Neuigkeiten anzeigen

Ratgeber Thema im Juli

Sicher feiern mit Diabetes

Sicher feiern mit Diabetes

Ob Badesee oder Festival

Grillpartys, Musikfestivals oder entspannte Nachmittage am Badesee gehören für viele Menschen zu den ... Zum Ratgeber
Hirsch-Apotheke OHG
Inhaber Janka Liekfeld, Dr. Hermann Liekfeld
Telefon 0208/47 97 97
Fax 0208/47 60 13
E-Mail liekfeld@hirsch-apotheke-mh.de