Babysprache aktiviert Gehirn


Eltern machen´s richtig
Babysprache aktiviert Gehirn

Dududu, wo ist denn das Babylein, killekille … — beim Anblick kleiner Wonneproppen fallen entzückte Eltern, Tanten und selbst fremde Erwachsene oft automatisch in die Babysprache. Und das ist ganz richtig so, meinen die Kinderärzte.

Einfache Wörter, singende Sprache

Wenn Eltern in der Babysprache flöten und gurren, hört sich das für andere oft ziemlich unsinnig an. Doch das Gegenteil ist der Fall, erklärt der Kinderarzt Ulrich Fegeler. Dieser Sprachstil, der aus einfachen Wörtern, schlichter Grammatik, Wiederholungen und übertriebenen Klängen besteht und meist in erhöhter, aber variantenreicher oder singender Stimmlage erklingt, ist für Babys enorm wichtig.

Reiz fürs Babyhirn

Denn Kinder, mit denen als Säugling viel in der Babysprache kommuniziert wird, lernen später nicht nur leichter sprechen. Amerikanische Wissenschaftler haben herausgefunden, dass diese fröhliche, dem Kind zugewandte Babysprache auch ein starker Anreiz für das Babygehirn ist, darauf zu reagieren und zu kommunizieren. Und das sogar schon in der Phase, in der das Kleine selbst nur brabbeln kann.

Eltern sollten sich also von außenstehenden Kritikern nicht irre machen lassen und weiter nach Lust und Laune mit ihrem Baby gurren. Denn Zwiegespräche in Babysprache sind laut Fegeler eine einfach durchzuführende Frühförderung. Vor allem, wenn sie nicht nur Laute, sondern auch einfache Wörter enthält, beeinflusst Babysprache die spätere Sprachentwicklung positiv.

Quelle: www.kinderärzte-im-netz.de

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